Wir alle kennen sie mittlerweile: Diese perfekten, aber irgendwie seelenlosen Texte, die ganz offensichtlich von einer KI geschrieben wurden. Sie strotzen vor Wörtern wie „transformieren“, „innovativ“ oder fangen im schlimmsten Fall mit „Stell dir vor…“ an. Wenn du ChatGPT oder Claude ohne viel Kontext bittest, einen Blogartikel oder LinkedIn-Post zu schreiben, bekommst du genau das: generischen Einheitsbrei.
Das Problem ist fast nie die KI selbst, sondern das Briefing. Um einer KI beizubringen, in deiner Tonalität zu schreiben,
braucht sie extrem klaren Kontext und detaillierte Leitplanken. Aber wer hat schon Lust, für jeden einzelnen Text einen 2-seitigen System-Prompt aus
dem Ärmel zu schütteln?
Die Lösung: Der Natural KI Context Generator
Genau für dieses Problem habe ich ein neues, kostenloses Tool in meinem Lab entwickelt. Es nimmt dir die harte Arbeit ab, den perfekten System-
Prompt zu formulieren, der der KI ihren typischen „Roboter-Slang“ abtrainiert.
https://www.weschkalnies.de/lab/ai-natural-speaking-generator/
Das Tool ist in der Version 1.0 (wenn überhaupt), wird aber stetig weiterentwickelt und angepasst.
Wie funktioniert das Tool?
Das Prinzip ist simpel, aber extrem effektiv. Anstatt dich vor ein leeres Textfeld zu setzen, führt dich der Generator in 6 einfachen Schritten
durch ein intelligentes Setup:
- Format wählen: Egal ob Blog-Artikel, LinkedIn-Post, YouTube-Skript, Podcast oder Landingpage-Copy.
- Zielgruppe & Intention: Wer soll erreicht werden und was ist das primäre Ziel des Textes?
- Tonalität & Stil: Bist du eher locker und humorvoll oder sachlich und analytisch unterwegs?
- Stilmittel: Welche sprachlichen Werkzeuge nutzt du gerne? (z.B. Popkultur-Referenzen, kurze Sätze, Metaphern)
- KI-No-Gos: Hier verbieten wir der KI explizit ihre liebsten Floskeln, Emojis im Überfluss oder übertriebene Euphorie.
- Struktur: Wie soll das Endergebnis aufgebaut sein?
Top Ten der KI generierten Textbausteine:
- „Nicht X, sondern Y.“
- Dreiergruppen („schnell, einfach und effizient“)
- Übermäßiger Einsatz von Gedankenstrichen
- „Es ist wichtig zu beachten, dass …“
- „Zusammenfassend lässt sich sagen …“
- Generische Positivwörter („innovativ“, „leistungsstark“, „effektiv“)
- „Letztendlich kommt es auf den Kontext an.“
- „Hier sind die wichtigsten Punkte:“
- Übertrieben höfliche Einleitungen („Ausgezeichnete Frage!“)
- Vage Aussagen ohne konkrete Beispiele
Dein Maßanzug für die KI
Am Ende des kurzen Wizards generiert das Tool automatisch einen hochoptimierten, detaillierten Markdown-Prompt. Alles, was du
tun musst, ist diesen Text mit einem Klick in die Zwischenablage zu kopieren und ihn als erste Nachricht (oder als „Custom Instruction“ / „System
Prompt“) an ChatGPT, Claude oder dein bevorzugtes LLM zu schicken oder ihn einfach copy&paste in dein LLM zu Beginn eines Prompts als Anweisung einfügen.
Gib der KI danach einfach nur noch dein eigentliches Thema – und du wirst erstaunt sein, wie viel natürlicher, authentischer und „menschlicher“
das Ergebnis klingt.
Probiere es einfach mal bei deinem nächsten Social-Media-Beitrag oder Blogpost aus! Das Tool läuft zu 100% lokal in deinem Browser, es
werden keine Daten gespeichert und du benötigst keinen Login.